Rezepte

Wenn ich ein Rezept ausstelle, bestätige ich damit, dass ich die Gabe eines Medikamentes angemessen und nützlich finde, weiter auch, dass ich es für ungefährlich halte oder dass zumindest der Nutzen allfällige Nebenwirkungen oder unerwünschte Effekte reichlich aufwiegt.

 

Gerne schreibe ich auch nachträglich ein Rezept für ein Medikament, das ich in einer vergleichbaren Situation auch schon verschrieben habe, wenn ich in obigem Sinne dazu stehen kann.

 

Auch im Sinne der Kostenersparnis und überhaupt bin ich selbstverständlich sehr einverstanden, wenn Sie Beschwerden vorerst selbst behandeln und nur dann meine ärztliche Hilfe suchen, wenn Sie nicht weiter kommen. Immer wieder und besonders anlässlich der Vorsorgekontrollen haben Sie Gelegenheit zu besprechen, welche Massnahmen (es gibt längst nicht nur Medikamente!) Sie selbst treffen können.

 

Wenn Ihnen jemand anders ein Medikament empfohlen hat, kann ich dieses nur verschreiben, wenn ich selbst vom Sinn und Nutzen (wie im ersten Abschnitt erklärt) überzeugt bin. Allenfalls ist dazu eine Untersuchung notwendig.